Bettzeit-Gruppe übernimmt Traditionsmarke Dunlopillo

Frankfurt/Main, den 04. Januar 2017

Die Frankfurter Bettzeit GmbH wächst weiter. Zum 21. Dezember 2016 hat das Unternehmen die Traditionsmarke Dunlopillo übernommen. Damit wird Bettzeit zu einem der größten Anbieter für Matratzen und Schlafsysteme und stärkt seine Marktposition im Deutschen Matratzenmarkt. Mit über 100 Mitarbeitern betreibt die inhabergeführte Bettzeit-Gruppe damit drei Geschäftsfelder: Neben dem 2013 gegründeten Online-Fachhandel Dormando (www.dormando.de), der als separates und unabhängiges Geschäftsfeld geführt wird, gehört die seit Ende 2015 aktive Emma Matratzen GmbH (www.emma-matratze.de) mit bis zu 1.500 verkauften Online-Matratzen pro Woche zur Gruppe. Mit Dunlopillo baut Bettzeit einen eigenen B2B-Bereich auf. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das 1952 gegründete Traditionsunternehmen Dunlopillo gehört heute zu den bekanntesten Marken im Schlafbereich. Bereits 1932 entwickelten Techniker des Reifenproduzenten Dunlop auf dessen damaligen Werksgelände in Hanau die erste Latex Matratze der Welt; das war der erste Matratzen-Kern für Dunlopillo. „Mit Dunlopillo haben wir eine große Chance, aber auch eine große Verpflichtung“, erklärt Manuel Müller gemeinsam mit Dr. Dennis Schmoltzi, Gründer und Geschäftsführer der Bettzeit-Gruppe. „Wir wollen einer der bekann-testen Handelsmarken im Schlafsegment wieder zu alter Stärke verhelfen, und die ohnehin starke Position beim Endkunden weiter ausbauen. Dabei werden Handelspartner von Dunlopillo zukünftig von der Expertise und den Synergien in den Bereichen Produktentwicklung und -fertigung, Supply-Chain-Management profitieren, ebenso von der führenden Marketingkompetenz in der Bettzeit-Gruppe.“ Nach unruhigen Zeiten für Dunlopillo gilt es für die Bettzeit-Gruppe vor allem ab Februar 2017 wieder ein hohes Maß an Verlässlichkeit bei der Liefergeschwindigkeit, in der Logistikkette sowie bei der Produktqualität zu garantieren.

„Das Ziel ist es, Dunlopillo – in enger Zusammenarbeit mit bestehenden und neuen Handelspartnern – wieder zu einer der begehrtesten Marken im Handel zu machen“, so Manuel Müller. Unterstützt wird dies von umfangreichen Marketingaktivitäten. Auch eine eigene TV-Kampagne ist geplant, die die Marke Dunlopillo klar positioniert und eine attraktive Frequenz für den Handel schafft. Zudem wird das Produktportfolio geschärft: Beliebte etablierte Artikel werden beibehalten und sind zeitnah wieder verfügbar. Innovative, zielgruppengerechte Produkte sollen hinzukommen. „Dabei möchten wir die Tradition Dunlopillos wahren, die Produkte aber durch neue Technologien verbessern“, sagt Müller.

Die Dunlopillo-Matratzen werden weiterhin in Deutschland produziert. Dabei greift die Bettzeit-Gruppe auf solide Lieferbeziehungen mit etablierten Zulieferern in allen Materialsegmenten zurück. Ziel ist es, eine integrierte Produktion an einem Standort zu schaffen, um Produktions- und Lieferzeiten erheblich zu verkürzen. „Wir werden effizienter und schneller liefern können. Von der Bestellung bis zur Anlieferung soll es im Standardsortiment ab Herbst dieses Jahres nur noch wenige Werktage dauern“, erklärt Dr. Dennis Schmoltzi. „Wir möchten die Wettbewerbsfähigkeit zukünftiger Dunlopillo-Händler deutlich stärken. Hierzu werden wir gemeinsam mit unseren Zulieferern in den Aufbau von Lager- und Logistikressourcen investieren.“

Die Geschäftsleitung der neuen Bettzeit-Tochterfirma Dunlopillo wird zunächst von Manuel Müller übernommen. Gleichzeitig wird für Dunlopillo ein neues, eigenständiges Führungs- und Vertriebsteam am Firmensitz in Frankfurt am Main aufgebaut. Damit soll Dunlopillo über die nächsten Monate im Vertrieb sowie in den Bereichen Beschaffung, Logistik und Marketing personell wieder verstärkt werden.

Durch die kurzfristig erfolgte Übernahme wird Dunlopillo zu den branchenüblichen Messen Anfang 2017 nicht präsent sein. Handelspartner von Dunlopillo werden sich aber bereits ab Ende Januar in den neuen Räumen in Frankfurt am Main über Produkte und die Planungen für 2017 informieren können.