Häufig gestellte Fragen.


Schwitzen auf Latex?
Latex ist ein sehr offenporiges Material und daher besonders temperaturregulierend. Auf Latex schwitzt man nicht mehr als auf einer Coltex- oder einer Federkernmatratze. Die Körpertemperatur liegt im gesunden Zustand bei 36,7 °C. Dieser Wärmeeintrag ist bei jedem Matratzenmaterial gleich. Die Wärmeisolation wird sehr stark über die Zudecke gesteuert. Hierbei sagt man, dass 80 % des Wärmeeintrags über die Zudecke und 20 % über die Matratze reguliert wird. Aus diesem Grund sollte die Zudecke der Jahreszeit und dem individuellen Wärmeempfinden des Schläfers angepasst werden. Zusätzlich werden Dunlopillo-Latex-Matratzen über eine Vielzahl von Luftkammern belüftet.

Welcher Härtegrad?
Der Härtegrad sollte generell immer nach dem subjektiven Liegeempfinden ausgewählt werden. Aus diesen Gründen empfehlen wir unbedingt das Probeliegen der Matratzen im Fachhandel. Sollten Sie allerdings nicht die Möglichkeit eines Probeliegens haben, raten wir Ihnen, bei einem Körpergewicht unter 80 Kg den Härtegrad 2 und über 80 kg den Härtegrad 3 zu bestellen.

Welche Matratzenlänge?
Die ideale Matratzenlänge ist Körpergröße plus 20 cm.

Wie lange hält eine Matratze?
Keine Matratze hält ewig. Täglich verbringen wir im Durchschnitt 8 Stunden im Bett, das ist ein Drittel unseres Lebens. Ab dem 10. Nutzungsjahr lässt die Stützkraft der Matratze nach und sie sollte auch aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden. Man sollte allerdings aus hygienischen Gründen den Matratzenbezug nach 5 Jahren austauschen.
Latexallergie!
Latex (Naturkautschuk) ist der milchige Saft eines tropischen Baumes. Die Allergie kann ausgelöst werden durch die im Naturlatex enthaltenen natürlichen Proteine. Nach dem patentierten Dunlop-Verfahren werden genau diese Proteine aus dem Naturlatex entfernt, so dass auch nach intensiven, umfangreichen Prüfverfahren keine allergieauslösenden Proteine mehr vorhanden sind.

Warum riechen neue Matratzen?
Neue Produkte haben anfänglich immer einen gewissen Eigengeruch. Dies ist ganz normal und kennen Sie bestimmt vom Kauf neuer Kleidungstücke oder eines neuen Autos. Produkttypische Eigengerüche können produktions-technisch nicht komplett ausgeschlossen werden und sind auch bei anderen Kautschukprodukten, wie z.B. Einkochgummiringen und Latexhandschuhen vorhanden. Des weiteren werden unsere Matratzen aus hygienischen Gründen luftdicht verpackt und können daher unmittelbar nach dem Entfernen der Verpackungsfolie einen wahrnehmbaren Geruch besitzen. Nach einer Benutzungszeit von ca. 4 Wochen ist die Dunlopillo-Matratze nahezu geruchlos. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind mit dem anfänglichen Eigengeruch nicht verbunden. Auch unabhängige Institute, wie Stiftung Warentest, bestätigen uns jährlich hervorragende Gesundheits- und Umwelteigenschaften.
Unzureichende Belüftung und deren Folgen!
Bei unregelmäßiger Belüftung des Schlafraumes und hoher Luftfeuchtigkeit kann es zu Stockflecken kommen. Dies kann vermieden werden, indem man täglich für Frischluft im Schlafzimmer sorgt. Je 20 Minuten morgens und abends kräftig das Schlafzimmer durchlüften. Bei einer Raumtemperatur von 16-20 °C und einer rel. Luftfeuchtigkeit von 40-60 % bleibt die Matratze trocken.

Warum ist Latex schwerer als Coltex?
Latexschaum hat im Vergleich zum Coltexschaum eine höhere Dichte.
Dieser Umstand, gepaart mit einer sehr guten Elastizität, ist der Grund für seine hervorragende Eignung als Matratzenwerkstoff. Die Langlebigkeit einer Latexmatratze bei gleichbleibend sehr gutem Liegekomfort wird ebenfalls maßgeblich durch die höhere Dichte gewährleistet. Die Latex-Kerne werden in verschiedenen Härtegraden angeboten. Hier gilt die Regel: “Je härter, desto schwerer“.

Worauf sollten Allergiker achten?
Allergiker sollten mindestens eine Matratze mit einem abnehmbaren, waschbaren Bezug wählen. Sinnvoll sind auch abnehmbare, waschbare Matratzenbezüge mit einem zusätzlichen Nutzen, bzw. Ausrüstung für Hausstaub- und Schimmelpilzallergiker. Erklärungen hierzu findet man unter dem Kapitel „Matratzenbezüge mit Zusatznutzen“.
Wendeschlaufen sind keine Trageschlaufen!
Heutzutage ist es üblich, an den Matratzen Wendeschlaufen zum Drehen und Wenden (nicht zum Tragen) der Matratze anzubringen. Viele Matratzen, wie z.B. Latex, besitzen ein hohes Produktgewicht. Deshalb sollte beim Gebrauch der Wendeschlaufen nicht ruckartig gezogen werden, da sonst die Gefahr des Ausreißens besteht. Dunlopillo überprüft regelmäßig in seinem Qualitätslabor die Zugfestigkeit der Wendeschlaufen.

Was ist Liegekuhlenbildung?
Jahrelange Erfahrung zeigt uns, dass ein Großteil der Reklamationen aufgrund eines defekten oder durchgelegenen Federholzrahmen, Modulrahmens entstanden sind. Dunlopillo empfiehlt bei jedem Matratzenneukauf, den vorhandenen Federholzrahmen, Modulrahmen zu überprüfen. Legen Sie einen geraden Besenstiel auf Ihren Rahmen. Sollten Sie einen größeren Abstand als ca. 10 mm feststellen, ist Ihr Rahmen durchgelegen und kann Ihnen keine ausreichende Unterstützung mehr geben. Dunlopillo-Matratzen passen sich Ihrem Körper an und nicht umgekehrt. Deshalb entspricht eine leichte Liegekuhle, insbesondere im Hüftbereich, dem normalen Verhalten des elastischen Matratzenkernes. Sogar die branchenübliche DIN EN 1334 für Betten und Matratzen lässt einen Höhenverlust des Matratzenkernes von - 10 mm zu. Die Gebrauchseigenschaften, insbesondere die Körperunterstützung, werden hierdurch nicht eingeschränkt. Des weiteren kann eine optische Kuhle durch das Setzen der Polsterschichten entstehen.
Die Polsterung Ihres Matratzenbezuges ist nicht mehr so bauschig wie am ersten Tag!
Im Laufe der Zeit nimmt das Volumen der Polsterauflagen durch Materialverdichtung ab. Dieses Setzen der Polsterschichten entsteht durch Beanspruchung und Feuchtigkeitsaufnahme und ist in der ersten Zeit völlig normal.
Maßdifferenzen bei Matratzen
Matratzenkerne von Dunlopillo werden in gleichbleibenden Werkzeugen gefertigt. Diese lassen daher eine maßliche Veränderung des Matratzenkernes größer den Toleranzen der DIN EN 1334 für Betten und Matratzen von
+20/-20 mm in der Länge und Breite nicht zu. Trotzdem können sich die Matratzen durch Lagerung und Transport breiten- und längenmäßig verändern. Diese Stauchung können Sie selbst lösen, indem Sie Ihre Matratze durch ein kräftiges Aufschütteln oder Ziehen wieder in ihre ursprüngliche Form bringen. Dunlopillo hat die Erfahrung gemacht, dass die Innenmaße einiger handelsüblicher Bettgestelle über dem Normmaß der Matratzen liegen. Aus diesem Grund bitte auch immer die Innenmaße Ihres Bettes überprüfen.
Wulstbildung in der Matratzenmitte bei hochgestellten Federholzrahmen, Modulrahmenrahmen!
Eine Wulstbildung im Knickbereich der hochgestellten Matratze (z.B. Sitzposition) ist normal, da sich in diesem Bereich die gesteppten Polstermaterialien stauchen. Wird die Matratze wieder in die normale Schlafposition zurückgestellt, ist keine Wulstbildung mehr vorhanden.

Welcher Lattenrost passt zu meiner elastischen Dunlopillo-Matratze?
Einsetzbar sind alle Modul– und Federholzrahmen, Modulrahmen ob starr, Kopf- und Fußteil (KF)- oder motorisch verstellbar. Bei Federholzrahmen, Modulrahmen sollte man auf einen Leistenabstand von 3 bis max. 4 cm achten.

Wie haltbar sind die Kunststoffmodule?
Die Kunststoffmodule der Modulrahmen bestehen aus hochwertigem Arnitel. Dieser Kunststoff ist ein Polyetherester (PEE) und wird für langlebige Stützelemente u.a. im Automobilbereich und für Dichtungen eingesetzt. Arnitel hat ähnliche Eigenschaften wie Gummi, zeichnet sich aber durch höchste Haltbarkeit und enorme Elastizität aus.

Was bedeutet Netzfreischaltung bei Motorrahmen?
Sie liefert dem Motor nur dann Energie, wenn dieser eingeschaltet ist. In der restlichen Zeit hat die Netzfreischaltung die Netzspannung schon im Stecker abgeschaltet. Das bedeutet, dass der Schläfer während des Schlafens keinem „Elektrosmog“ ausgesetzt ist. Die Netzfreischaltung spart Energie und schont durch die Energieeinsparung auch noch die Umwelt.
Die Notabsenkung bei Motorrahmen!
Die Notabsenkung hat die Aufgabe, bei Stromausfall mittels einer eingebauten 9 Volt Batterie den Federholzrahmen, Modulrahmen in die gewünschte Stellung zurückzustellen.