Besser einschlafen

 

Entspannung

Zu später Stunde lesen Sie lieber einen schönen Roman, als dass Sie aufwühlende Psychothriller im Fernsehen schauen. Wen schwere Gedanken quälen, der schreibt sie am besten vor dem Schlafengehen in ein geheimes Büchlein. Das entlastet und räumt den Kopf auf. Meditationstechniken sind auch immer eine gute Entspannungsmöglichkeit.

Schlaf-Rhythmus

Hören Sie auf Ihre innere Uhr und gehen Sie ins Bett, sobald Sie müde sind. Halten Sie regelmäßige Schlafzeiten ein, möglichst auch am Wochenende, damit sich Ihre innere Uhr einstellen kann.

Lichteffekte

Sorgen Sie für völlige Dunkelheit. Lichtdurchlässige Gardinen und flimmernde Fernsehbilder verwirren die Zirbeldrüse, die das wichtige Schlafhormon Melatonin produziert.

Bewegung

Der Körper wird tagsüber oft nicht genug ausgelastet, um abends richtig erschöpft zu sein. Effektiv ist ein täglicher Spaziergang in strammem Tempo. Spätestens drei Stunden vor dem Schlafengehen nur noch regenerativen Sport treiben – der Organismus kann bei starken körperlichen Anstrengungen sein Tempo nur schwer drosseln.

Mahlzeiten

Nach 19 Uhr sollten Sie nichts schwer Verdauliches mehr essen, nur leichte Kost wie Pasta oder Gemüse. Schlafstimulierend sind einfache Hausmittel, wie z. B. warme Milch. Baldrian kann als Tee oder Pille ohne Suchtgefahr eingenommen werden.

Schlafüberschuss

Halten Sie möglichst keinen Mittagsschlaf, wenn Sie Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten haben. Viele Menschen mit Schlafproblemen versuchen, so viel wie möglich zu schlafen. Das ist die falsche Methode, denn entscheidend ist nicht die Schlafdauer, sondern die Qualität der Tiefschlafphase.